jan weinert.
DATA & AI STRATEGY · ARCHITECTURE · GOVERNANCEFRANKFURT AM MAIN
Porträt von Dr. Jan-Hendrik Weinert

Dr. Jan-Hendrik
Weinert.

Ich verbinde Data & AI-Strategie, Architektur und praktische Umsetzung.

Certified Chief Data Officer.
Quantitative Risk bei Viridium.

Profil

Data & AI-Strategie, Corporate AI Platforms und mein beruflicher Hintergrund.

Ich arbeite an der Schnittstelle von Daten, KI, Technologie, Governance und Risiko. Mich interessiert, wie aus einer Data & AI-Strategie etwas wird, mit dem Menschen im Unternehmen tatsächlich arbeiten können. Deshalb reicht meine Arbeit von der Unternehmensarchitektur bis zur konkreten technischen Umsetzung.

Bei Viridium habe ich eine Corporate AI & Analytics Platform konzipiert und aufgebaut. Sie ermöglicht Teams, eigene Analysen und KI-Anwendungen zu entwickeln und innerhalb gemeinsamer Vorgaben für Governance, Sicherheit und Softwareentwicklung produktiv einzusetzen. Ich schaffe dafür Datenarchitekturen und Möglichkeiten zum selbstständigen Arbeiten und übersetze fachliche und regulatorische Anforderungen in technische Lösungen.

Mein Hintergrund in Wirtschaftsinformatik, quantitativer Finanzwirtschaft und Versicherungsmathematik hilft mir, Business, Risikomanagement und Technologie zusammenzubringen. Besonders interessieren mich Data & AI-Strategie, Plattformen, Datenarchitektur und Governance – und wie mehr Menschen im Unternehmen mit Daten und KI arbeiten können.

Mein beruflicher Weg auf LinkedIn
Promotion in AktuarwissenschaftGoethe-Universität · summa cum laudeZertifizierter Chief Data OfficerBitkom Akademie · 2024GAUSS-NachwuchspreisDGVFM & DAV · 2019

Beruf

Datenarchitektur, Analytics, KI, Open Source und Quantitative Risk.

Data

Datenstrategie, Architektur und geregelter Zugang über Bereichsgrenzen hinweg.

Eine Datenstrategie wird für mich konkret, wenn klar ist, wie Menschen auf Daten zugreifen, sie verstehen und für ihre Arbeit nutzen können. Ich arbeite deshalb an Datenarchitekturen, die fachlichen Kontext, Verantwortung und technische Zugänge zusammenbringen.

Ein Ausgangspunkt dafür war meine Arbeit im Risk Management: Für den bereichsübergreifenden Blick brauche ich die Rohdaten hinter den Auswertungen der einzelnen Fachbereiche. Erst auf dieser Ebene kann ich Informationen zusammenführen und ihre Zusammenhänge verstehen.

Diesen Zugang möchte ich auch anderen Teams ermöglichen. Dafür setze ich Data-Mesh-Prinzipien in die Praxis um und baue Self-Service-Strukturen mit gemeinsamen Leitplanken auf. Daten sollen über Bereichsgrenzen hinweg nutzbar sein, während das Wissen über ihre Bedeutung und die Verantwortung dafür in den Fachbereichen verankert bleiben.

CDO as a Service · Holonexus

Analytics

Eine unternehmensweite Plattform mit R, Python und Posit.

Ich habe eine Analytics-Plattform auf Basis von Posit mit R und Python konzipiert, aufgebaut und für die Nutzung im gesamten Unternehmen ausgebaut. Entstanden ist sie aus den Anforderungen im Risk Management, große Datenmengen aus unterschiedlichen Bereichen zu verarbeiten.

Heute geht es darum, dass Teams darauf selbstständig Analysen entwickeln, Ergebnisse teilen und Anwendungen produktiv betreiben können. Gemeinsame Standards für Softwareentwicklung, Sicherheit und Governance sind dafür Teil der Plattform. Ich entwickle sie laufend weiter und arbeite selbst an inhaltlichen Analysen – so bleibe ich nah an den Anforderungen der Menschen, die sie nutzen.

Meine Open-Source-Projekte

Open Source

DataRaft, Positron Deck und meine R-Packages.

Zur praktischen Umsetzung gehört für mich auch, selbst Software zu entwickeln. Ich baue Werkzeuge für die Arbeit mit Daten und für die Abläufe rund ums Programmieren. Als Open Source können andere sie nutzen, nachvollziehen und weiterentwickeln – von R-Packages bis zu Erweiterungen für Positron.

R · Datenprodukte

DataRaft

Mit DataRaft möchte ich aus einzelnen R-Skripten nachvollziehbare Datenprodukte machen. Das Toolkit verbindet Datenquellen, wiederverwendbare Verarbeitungsschritte, Qualitätsprüfungen und versionierte Ergebnisse. So lässt sich zurückverfolgen, welche Daten und Regeln einem Report zugrunde liegen. Zum Projekt gehören auch ein Begleitbuch und ein praktischer Kurs.

In Entwicklung: APIs und Integrationen sind noch experimentell.

Positron · Stream Deck

Positron Deck

Positron Deck bringt häufige Arbeitsschritte in Positron auf die Tasten eines Stream Decks: Code ausführen, Daten ansehen, Ansichten wechseln oder mehrere Schritte zu einem Workflow verbinden. Dafür entwickle ich eine IDE-Erweiterung und das passende Stream-Deck-Plugin für Windows. Das unterstützt die Arbeit mit R, Python und Quarto – auch in Posit Workbench.

R · CRAN

jirar

Mit jirar lassen sich Vorgänge und Projekte aus Jira direkt in R abrufen und analysieren. Das Package unterstützt Jira Cloud sowie Jira Server/Data Center und liefert die Daten als gut weiterverarbeitbare Tabellen – etwa für Reports und automatisierte Auswertungen.

R · CRAN

solvency2rfr

solvency2rfr lädt die von EIOPA veröffentlichten risikofreien Zinskurven für Solvency II und bereitet sie als Tabellen für R auf. Damit lassen sich die monatlichen Daten direkt in versicherungsmathematische Modelle und wiederholbare Analysen einbinden.

AI

Corporate AI Platforms und Governance, die sich im Alltag umsetzen lässt.

Ich baue Plattformen, mit denen Teams KI im Arbeitsalltag nutzen und eigene Anwendungen entwickeln können. Auf Basis von Azure AI Foundry habe ich dafür die technischen Strukturen für den unternehmensweiten Einsatz aufgebaut.

Gleichzeitig verantworte ich in meiner Rolle im Risk Management die KI-Richtlinie. Architektur und Governance gehören für mich zusammen: Anforderungen an KI, Informationssicherheit und Regulatorik übersetze ich in technische Lösungen, mit denen die Kolleginnen und Kollegen innerhalb gemeinsamer Leitplanken arbeiten können.

Menschen wählen häufig den Weg, der für sie am einfachsten ist. Deshalb verbinde ich Regeln mit einem konkreten Angebot. Ich möchte die Strukturen so gestalten, dass der einfachste Weg zugleich der gewünschte ist – und KI möglichst reibungslos im Alltag genutzt werden kann.

Risk Management

Quantitative Risk bei Viridium – zwischen Business, Technologie und Mathematik.

Seit 2018 arbeite ich bei der Viridium Gruppe im Bereich Risk Analytics. Hier verbinde ich Business, Technologie und Mathematik, um Risiken im Zusammenhang des gesamten Unternehmens zu verstehen. Ich führe Daten und fachliche Sichtweisen über Silogrenzen hinweg zusammen und unterstütze damit Risikoeinschätzungen und Entscheidungen.

Aus diesem bereichsübergreifenden Blick ist auch meine Arbeit an Datenarchitektur, Analytics- und KI-Plattformen entstanden. Was ich für meine eigenen Analysen brauche, möchte ich so aufbauen, dass es auch andere Teams nutzen können. Dazu gehört für mich, Governance-Anforderungen in der technischen Umsetzung mitzudenken.

Genau diese Breite macht mir Spaß. Ich kann mich in viele unterschiedliche Themen einarbeiten, ihre Wechselwirkungen verstehen und sie in den Gesamtzusammenhang einordnen.

Insurance

Versicherungswirtschaft zwischen Daten und Vorsorge.

Im Studium habe ich mich bereits auf Versicherungen spezialisiert. Anschließend wollte ich dieses Wissen in die Praxis einbringen und mit meiner Begeisterung für Daten, Technologie und Mathematik verbinden.

Für mich ist Versicherung ein gesellschaftliches Instrument, das Menschen Sicherheit geben und ihren Lebensstandard schützen kann. Viele tragen ein Risiko gemeinsam, damit Einzelne mit seinen Folgen nicht allein bleiben. Dieser Ausgleich im Kollektiv ist für mich ein zutiefst sozialer Gedanke. Ich möchte dazu beitragen, Versicherungen besser und menschlicher zu machen.

Holonexus

Chief Data Officer as a Service.

Mit Holonexus möchte ich meine Erfahrungen der letzten Jahre auch anderen Unternehmen zugänglich machen – als Chief Data Officer as a Service. Dazu gehören die Entwicklung einer Data & AI-Strategie, der Aufbau von Datenarchitekturen und Plattformen sowie Governance, die sich im Arbeitsalltag umsetzen lässt.

Ich möchte weitergeben, was sich in meiner Arbeit bewährt hat, und gemeinsam herausfinden, was davon zur jeweiligen Organisation passt. Dabei möchte ich den Weg von der Strategie über die Architektur bis zur praktischen Umsetzung begleiten. Mir ist wichtig, dass daraus Strukturen entstehen, mit denen die Menschen im Unternehmen selbstständig weiterarbeiten können.

holonexus.de

Forschung

Organisation, Daten, KI, Entscheidungen und Tontinen.

Datengetriebene Organisationen

Unternehmenswert, Transformation und Lernen.

Wann schaffen Investitionen in Daten und KI tatsächlich Unternehmenswert? Mich interessieren das Zusammenspiel technischer und organisatorischer Fähigkeiten, die Reihenfolge ihrer Entwicklung und das Lernen aus neuen Erkenntnissen. Dabei geht es auch darum, wann es sinnvoll ist, einen Versuch fortzusetzen oder zu beenden.

Working Papers

2026
Working Paper · 19.10.2026

The Order of Transformation

Learning, Remediation, and the Option to Stop

Jan-Hendrik Weinert

Erst die Grundlagen verbessern oder zunächst mit neuen Werkzeugen lernen? Ich untersuche, wie Diagnose, Pilotkosten und die Möglichkeit zum Abbruch die Reihenfolge einer Transformation beeinflussen. Im theoretischen Modell ist ein Einstieg über Werkzeuge nur in einem bestimmten Kostenbereich überlegen – eine pauschale Empfehlung für diese Reihenfolge folgt daraus nicht.

2026
Working Paper · 19.10.2026

The Value of Stopping

Evidence Queues, Recoverability, and Priority Rights

Jan-Hendrik Weinert

Ein sinnvolles Experiment kann für die verantwortliche Person trotzdem unattraktiv sein, wenn Erkenntnisse zusammenhängen und Zeit oder Prioritätsrechte verfallen. Ich untersuche, wie Anreize für den Beginn und die spätere Fortsetzung von Forschung gestaltet werden können. Das theoretische Modell bestimmt dafür Bedingungen und Finanzierungsgrenzen in einer begrenzten Versuchsanordnung.

2026
Working Paper · SSRN

The Value of a Data-Driven Organization

Six Interdependent Capabilities and the Dynamics of Transformation

Jan-Hendrik Weinert

In diesem theoretischen Modell untersuche ich sechs Fähigkeiten: Menschen, Datenqualität, Datenarchitektur, Data Governance, Automatisierung und KI. Ihr Zusammenspiel entscheidet darüber, ob Skalierung Wert schafft oder Fehler vergrößert. Das Paper beschreibt, wann zunächst die Zuverlässigkeit verbessert werden sollte und wie gemeinsame Investitionen die Transformation ermöglichen können. Synthetische Beispiele veranschaulichen die Zusammenhänge.

Daten & KI

Datenteilung, Informationsherkunft und unabhängige Prüfung.

Daten werden wertvoller, wenn andere sie nutzen können. Gleichzeitig braucht ihre Nutzung verlässliche Grundlagen und passende Anreize. Ich untersuche, wie Datenteilung, Herkunftsinformationen und unabhängige Prüfung zusammenspielen – auch beim Einsatz von KI.

Working Papers

2026
Working Paper · 19.10.2026

The Internal Data Commons

Admission, Producer Incentives, and the Financing of Rival Support

Jan-Hendrik Weinert

Daten lassen sich vielfach wiederverwenden, die Unterstützung durch ihre Ersteller bleibt jedoch knapp. Ich untersuche in einem theoretischen Modell, wie interne Verrechnung sinnvolle Datennutzung und Investitionen in Qualität und Dokumentation fördern kann. Für die untersuchten Abrechnungsregeln zeige ich, wo Finanzierungs- und Teilnahmegrenzen entstehen.

2026
Working Paper · 19.10.2026

Shared Models, Correlated Mistakes: Hidden Production and Provenance Audits

Independent challenge, fabricated opposition, and coordination

Jan-Hendrik Weinert

Ein abweichender Bericht belegt noch nicht, dass tatsächlich unabhängig recherchiert wurde. Ich untersuche, wie Vergütung, Prüfungen der Informationsherkunft und die Nutzung von Berichten zusammenwirken, wenn eigene Informationsbeschaffung verborgen bleibt. Innerhalb der untersuchten Vertragsformen zeigt das theoretische Modell, wie Koordinationsbedarf die passende Prüf- und Informationsstruktur verändert.

2026
Working Paper · 19.10.2026

AI and the Data Foundation

Provenance Before Verification: Timing, Repair Coverage, and Adoption

Jan-Hendrik Weinert

Zu erkennen, dass ein KI-Ergebnis falsch ist, verrät noch nicht, welche wiederverwendete Datenquelle den Fehler verursacht hat. Ich untersuche, wie der Zeitpunkt verfügbarer Herkunftsinformationen Investitionen in Datenqualität, Prüfung und KI beeinflusst. Unter den Bedingungen des theoretischen Modells kann früh verfügbare Datenherkunft diese Investitionen ergänzen und den KI-Einsatz erst wirtschaftlich machen.

Entscheidungen & Governance

Evidenz, Anreize, Prüfungen und interne Investitionen.

Welche Informationen werden gesucht, welche weitergegeben und welche für Entscheidungen herangezogen? Mich interessiert, wie Anreize, Messbarkeit und knappe Prüfkapazitäten diese Auswahl prägen. Meine Modelle untersuchen, wie Regeln und Zuständigkeiten gestaltet werden können.

Working Papers

2026
Working Paper · 19.10.2026

Evidence Against Authority

Costly Verification and the Audit of Unchanged Decisions

Jan-Hendrik Weinert

Ich untersuche, wie Karriere- und Reputationsinteressen die Suche nach widersprechender Evidenz beeinflussen. Im theoretischen Modell liegt das Problem weniger darin, vorhandene Erkenntnisse zu ignorieren, als darin, kostenpflichtige Prüfungen gar nicht erst anzustoßen. Gezielte Audits unveränderter Entscheidungen können diesen Anreiz verbessern; ihr Nutzen hängt von den Prüfkosten ab.

2026
Working Paper · 19.10.2026

The Measurability Trap: Evidence Requirements and the Allocation of Innovation

Scarcity, endogenous applications, and the optimal direction of evidence adjustment

Jan-Hendrik Weinert

Evidenzanforderungen beeinflussen sowohl die Finanzierung von Innovationsprojekten als auch die Frage, welche Teams überhaupt einen Antrag stellen. Ich untersuche, wie unterschiedliche Messbarkeit und knappe Budgets zusammenwirken. Im theoretischen Modell kann sich allein durch die Höhe des Budgets umkehren, ob schwer messbare Projekte mildere oder strengere Anforderungen erhalten sollten.

2026
Working Paper · 19.10.2026

Who Should Decide?

Information Access, Strategic Proposals, and Scarce Review

Jan-Hendrik Weinert

Wer sollte knappe Prüfkapazitäten erhalten, wenn Führungskräfte selbst entscheiden, ob sie einen Vorschlag einreichen? Ich vergleiche feste Zuweisung mit einer Verteilung nach den eingereichten Vorschlägen. Das theoretische Modell zeigt: Ein kostengünstig erreichbares Ziel garantiert noch nicht, dass sich alle Beteiligten auch im gewünschten Gleichgewicht verhalten.

2026
Working Paper · 19.10.2026

Evidence, Influence, and Internal Capital Allocation

Rational Inference, Factual Verification, and Metric Governance

Jan-Hendrik Weinert

Korrekte Kennzahlen können ein einseitiges Bild vermitteln, wenn gezielt die günstigsten ausgewählt werden. Ich untersuche in einem theoretischen Modell, wie solche Berichte interne Investitionsentscheidungen beeinflussen und was Stichprobenprüfungen leisten. Dabei unterscheide ich die Prüfung von Fakten von der Frage, wer die verwendeten Kennzahlen festlegt.

2026
Working Paper · 19.10.2026

When Control Corrupts Information

Feasible Auditing, Report Use, and the Nonmonotone Demand for Protection

Jan-Hendrik Weinert

Wie sollten Unternehmen unabhängige Audits mit der Nutzung von Mitarbeitermeldungen zur Leistungsbewertung verbinden? Ich unterscheide im Modell zwischen Fehlervermeidung, Entdeckung und Offenlegung. Unter den untersuchten Regeln führt ein höherer Informationswert nicht automatisch zu mehr Schutz für Meldende; die passende Kombination aus Prüfung und Berichtsnutzung kann sich mehrfach ändern.

Tontines

Meine Forschung zu Tontinen und Altersvorsorge.

Ich gehöre zu den frühen Forschern der modernen Wiederentdeckung von Tontinen. In meiner Promotion habe ich dieses lange wenig beachtete Konzept aus der Mottenkiste geholt und für die heutige Altersvorsorge untersucht.

Tontinen stammen aus dem 17. Jahrhundert und zählen zu den historischen Vorläufern moderner Rentenversicherungen. Ihr Grundgedanke ist gemeinschaftliche Vorsorge: Das Vermögen verstorbener Mitglieder kommt den Überlebenden zugute.

Auf Basis versicherungsmathematisch fairer Modelle habe ich untersucht, wie Tontinen in der heutigen Altersvorsorge eingesetzt werden können. Dabei ging es um die Verteilung von Langlebigkeitsrisiken, die Kombination mit anderen Vorsorgeprodukten und die faire Bewertung eines vorzeitigen Ausstiegs.

Aus meiner Sicht steckt darin das Potenzial für eine überlegene Alternative zu klassischen Rentenprodukten – wenn Ausgestaltung und persönlicher Vorsorgebedarf zusammenpassen. Diese Fragen habe ich akademisch intensiv beleuchtet. Daraus entstanden meine Dissertation Essays on Tontine Annuities und mehrere Veröffentlichungen.

Working Paper & Publikationen

2026
Working Paper · SSRN

Robust Fairness in Open Heterogeneous Tontines

A Sharp Frontier for Mortality Pooling, Model Error and Death Benefits

Jan-Hendrik Weinert

Wie fair bleibt eine offene Tontine, wenn die Sterblichkeitsannahmen für ihre Mitglieder falsch eingeschätzt werden? Ich untersuche den Zusammenhang zwischen gemeinschaftlicher Risikoteilung, Modellfehlern und Leistungen im Todesfall. Für die betrachtete Modellklasse leite ich eine genaue Grenze zwischen diesen Zielen ab und analysiere freiwillige Austritte. Reproduzierbare Prüfungen und R-Simulationen ergänzen die mathematischen Ergebnisse.

2020
European Actuarial Journal

The Modern Tontine

An Innovative Instrument for Longevity Risk Management in an Ageing Society

Jan Weinert & Helmut Gründl
↗
2020
Annals of Actuarial Science

Optimal portfolio choice with tontines

under systematic longevity risk

I. Gemmo, R. Rogalla & J. Weinert
↗
2018
Buchkapitel · Kapitel 19

Tontines in Europe Today

In: The Past, Present, and Future of Tontines

Comparative Studies in the History of Insurance Law
↗

Actuarial Science

Versicherungsmathematik und mein wissenschaftlicher Hintergrund.

Mein wissenschaftlicher Hintergrund liegt in der quantitativen Finanzwirtschaft und Versicherungsmathematik. In meiner Promotion habe ich Modelle für die Altersvorsorge untersucht, insbesondere Tontinen. Diese analytische Grundlage begleitet mich auch heute in meiner Arbeit zwischen Daten, Technologie und Risiko.

  • Promotion an der Goethe-Universität Frankfurt
  • Dissertation: Essays on Tontine Annuities
  • GAUSS-Nachwuchspreis 2019
Zur Tontinenforschung

Speaker

Vorträge, Panels und Podcasts · 28 Auftritte aus Forschung und Praxis.

Während meiner Promotion habe ich meine Forschung auf zahlreichen Konferenzen vorgestellt. Dabei habe ich Freude daran gefunden, vor Publikum über meine Arbeit zu sprechen. Das habe ich in meiner anschließenden beruflichen Laufbahn beibehalten. Heute erzähle ich vor allem davon, wie wir Daten und Analytics im Unternehmen nutzbar machen, Plattformen aufbauen und die Entwicklung zur datengetriebenen Organisation praktisch gestalten – in Vorträgen, Panels und Podcasts.

Besonders schätze ich die Gespräche, die daraus entstehen. Ein Vortrag gibt mir die Gelegenheit, meine Erfahrungen mit vielen Menschen zu teilen. Im anschließenden Austausch kommen neue Fragen und Perspektiven hinzu. Dabei lerne ich oft selbst am meisten – und genau deshalb mache ich das so gerne.

Vorträge, Panels & Podcasts

28 Auftritte · 2015–2025
20251 Auftritt
  1. Konferenz

    End-to-End datengetrieben: Wie Viridium ein robustes Analytics-Ökosystem aufgebaut hat

    Data Driven Insurance · Versicherungsforen Leipzig

    Leipzig, Deutschland

20243 Auftritte
  1. Panel

    Data Readiness – Sind meine Daten bereit für KI und Automation?

    CIONET Online Community Event

    Online

  2. Konferenz

    Viridium goes Data Driven – Risk Management als Treiber

    TDWI München

    München, Deutschland

  3. Podcast

    My Data is Better Than Yours

20232 Auftritte
  1. Konferenz

    Die Transformation zur datengetriebenen Organisation: Risikomanagement als treibende Kraft

    Data Driven Insurance · Versicherungsforen Leipzig

    Leipzig, Deutschland

  2. Konferenz

    How to become a data-driven company!

    TDWI München · Data Strategy & Data Governance

    München, Deutschland

20221 Auftritt
  1. Konferenz

    Daten, Menschen, Prozesse – Wege zum optimalen Miteinander

    Data Driven Insurance · Versicherungsforen Leipzig

    Leipzig, Deutschland

20212 Auftritte
  1. Roundtable

    Arkwright Insurance Roundtable

    München, Deutschland

  2. Konferenz

    Data-driven risk monitoring

    TDWI München digital

    Online

20201 Auftritt
  1. Wissenschaftlicher Vortrag

    AEA Annual Meeting

    American Economic Association

    San Diego, USA

20195 Auftritte
  1. Forschungsseminar

    Actuarial Science Seminar

    HEC Lausanne

    Lausanne, Schweiz

  2. Wissenschaftlicher Vortrag

    The Impact of Systematic Longevity Risk on Optimal Lifecycle Portfolio Choice with Tontines

    ARIA Annual Meeting · American Risk and Insurance Association

    San Francisco, USA

  3. Roundtable

    Viridium Actuarial Round Table

    Neu-Isenburg, Deutschland

  4. Wissenschaftlicher Vortrag

    Jahrestagung von DAV und DGVFM

    Deutsche Aktuarvereinigung · Deutsche Gesellschaft für Versicherungs- und Finanzmathematik

    Düsseldorf, Deutschland

  5. Wissenschaftlicher Vortrag

    The Impact of Systematic Longevity Risk on Optimal Lifecycle Portfolio Choice with Tontines

    Jahrestagung des Deutschen Vereins für Versicherungswissenschaft

    Berlin, Deutschland

20184 Auftritte
  1. Wissenschaftlicher Vortrag

    14th International Longevity Risk and Capital Markets Solutions Conference

    Amsterdam, Niederlande

  2. Wissenschaftlicher Vortrag

    The Impact of Systematic Longevity Risk on Optimal Lifecycle Portfolio Choice with Tontines

    45th EGRIE Seminar · European Group of Risk and Insurance Economists

    Nürnberg, Deutschland

  3. Wissenschaftlicher Vortrag

    The Fair Surrender Value of a Tontine

    ARIA Annual Meeting · American Risk and Insurance Association

    Chicago, USA

  4. Forschungssymposium

    Travelers Research Symposium & Berkley Scholar Presentation

    St. John’s University

    New York City, USA

20173 Auftritte
  1. Wissenschaftlicher Vortrag

    24th Annual Meeting of the German Finance Association

    Deutsche Gesellschaft für Finanzwirtschaft (DGF)

    Ulm, Deutschland

  2. Wissenschaftlicher Vortrag

    Comparing the Cost of a Tontine with a Tontine Replicating Annuity

    ARIA Annual Meeting · American Risk and Insurance Association

    Toronto, Kanada

  3. Wissenschaftlicher Vortrag

    The Fair Surrender Value of a Tontine

    Jahrestagung des Deutschen Vereins für Versicherungswissenschaft

    Berlin, Deutschland

20164 Auftritte
  1. Wissenschaftlicher Vortrag

    The Modern Tontine: An Innovative Instrument for Longevity Risk Management in an Aging Society

    CEAR / MRIC Behavioral Insurance Workshop

    München, Deutschland

  2. Wissenschaftlicher Vortrag

    Tontines and the History of Insurance Law

    Augsburg, Deutschland

  3. Wissenschaftlicher Vortrag

    43rd EGRIE Seminar

    European Group of Risk and Insurance Economists

    Limassol, Zypern

  4. Wissenschaftlicher Vortrag

    The Modern Tontine: An Innovative Instrument for Longevity Risk Management in an Ageing Society

    Jahrestagung des Deutschen Vereins für Versicherungswissenschaft

    Wien, Österreich

20152 Auftritte
  1. Wissenschaftlicher Vortrag

    World Risk and Insurance Economic Congress

    München, Deutschland

  2. Wissenschaftlicher Vortrag

    Jahrestagung des Deutschen Vereins für Versicherungswissenschaft

    Berlin, Deutschland

Für einen Vortrag anfragen · LinkedIn

Bücher

The Data Driven Organization und Three Versions of the Truth.

Gemeinsam mit zwei weiteren Autoren habe ich zwei zusammengehörende Bücher geschrieben. Ausgangspunkt waren meine beruflichen Erfahrungen: Daten sinnvoll zu nutzen, kann für Unternehmen einen entscheidenden Unterschied machen. Der Weg zur datengetriebenen Organisation ist allerdings eine soziotechnische Aufgabe. Technik, Menschen und Organisation müssen zusammenpassen – über viele unterschiedliche Handlungsfelder hinweg.

In vielen Darstellungen fehlte uns die Verbindung zwischen dem beschriebenen Ideal und der Umsetzung im Unternehmen. Einzelne Aspekte werden ausführlich beleuchtet, ihr Zusammenspiel bleibt oft offen. Deshalb haben wir ein ganzheitliches Framework entwickelt, das diese Handlungsfelder zusammenführt. Das Fachbuch beschreibt den Weg; der begleitende Roman macht ihn in einer Geschichte erlebbar.

Persönlich

Eintracht Frankfurt, Snowboarden, Camper und Fotografie.

Eintracht Frankfurt

Seit der Kindheit. Mit Dauerkarte in der Nordwestkurve.

Seit meiner Kindheit bin ich Riesenfan von Eintracht Frankfurt und seit vielen Jahren Dauerkartenbesitzer. Wann immer es möglich ist, findet man mich in der Nordwestkurve oder auf spannenden Auswärtsfahrten – im In- und Ausland.

Eintracht-Fans in Orange mit wehenden Fahnen im Stadion in Bordeaux
Bordeaux 2013 – mit 12.000 Eintracht-Fans in Orange.
Schwarz-weiße Fahnen und Papierbänder auf der Tribüne im Waldstadion
Im Waldstadion.
Blick auf die Tribünen und die Anzeigetafel beim Eintracht-Spiel in Barcelona
In Barcelona.
Goldenes Konfetti und eine große Eintracht-Fahne beim Pokalsieg im Berliner Stadion
Pokalsieg in Berlin.

Snowboarden

Jeden Winter auf dem Board, am liebsten in Frankreich.

Jeden Winter zieht es mich aufs Board. Am liebsten nach Frankreich, aber auch nach Österreich, Italien und Deutschland. Snowboarden ist mein Lieblingsurlaub – auch wenn ich sonst eher für den Sommer zu haben bin.

Snowboarder vor einem verschneiten Bergpanorama bei blauem Himmel

Camper & Selbstausbau

T6 Transporter, Selbstausbau und Reisen.

Mit meinem selbst ausgebauten T6 bin ich jedes Jahr mehrere Wochen am Stück unterwegs – in Skandinavien und Südeuropa. Eine Tour führte mich drei Monate lang bis nach Albanien.

Beim Ausbau habe ich mich in Elektrik, Solar, Holzarbeiten und Dämmung eingearbeitet. Neues zu lernen und selbst auszuprobieren macht mir daran besonders viel Spaß.

Zwei Camper an einem weiten Strand mit Bergen im Hintergrund
Roter T6 mit geöffnetem Aufstelldach und Solarpanel an einer Bucht
Roter Camper am Strand vor einem Wald im Abendlicht
Innenausbau des T6 mit selbst gebautem Holzschrank und Sitzbank

Fotografie

Lumix S9, neue Blickwinkel und meine Fotos.

Ich gehe gerne spazieren und nehme mir Zeit, genau hinzusehen. Zu Fuß entdecke ich vieles, das beim schnellen Vorbeifahren untergeht. Mit der Kamera schaue ich noch einmal anders hin: Ein anderer Standort oder Bildausschnitt kann die ganze Wirkung einer Situation verändern.

Beim Fotografieren interessiert mich besonders der Weg zum fertigen Bild. Ich habe eine Vorstellung davon, wie ein Foto aussehen soll, und probiere aus, wie ich dorthin komme. Dabei lerne ich ständig dazu und lasse mich auf neue Situationen ein. Das macht das Rausgehen für mich noch interessanter.

Unterwegs bin ich mit einer Lumix S9. Am liebsten nutze ich 75 mm f/2 und 10 mm f/2,5.

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Kontakt

Schreib mir zu einem Projekt, einem Vortrag oder einem anderen Thema.

Du erreichst mich unter mail@janweinert.com oder über dieses Formular.

Das Formular bereitet eine E-Mail an mich vor. Du prüfst und versendest sie in deiner Mail-App. Die Website speichert oder versendet deine Eingaben nicht.